# Glossar: Begriffe rund um die Bewerbung

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Die wichtigsten Begriffe rund um Lebenslauf, Anschreiben und Vorstellungsgespräch, jeweils in ein, zwei Sätzen erklärt und mit Link zur ausführlichen Seite.

## AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz)

Gesetz gegen Benachteiligungen unter anderem wegen Alters, Geschlechts, Herkunft, Religion, Behinderung oder sexueller Identität – auch im Bewerbungsverfahren. Deshalb sind Foto, Geburtsdatum und Familienstand im Lebenslauf freiwillig. Mehr: https://bewerbungstoolbox.de/ratgeber/lebenslauf-foto/

## Anlagen

Die Unterlagen, die dem Anschreiben beiliegen, etwa Lebenslauf und Zeugnisse. Sie werden am Ende des Anschreibens unter „Anlagen“ aufgezählt. Mehr: https://bewerbungstoolbox.de/ratgeber/was-gehoert-in-eine-bewerbung/

## Anschreiben

Brief, der erklärt, warum du zur Stelle und das Unternehmen zu dir passt. Meist eine Seite, aufgebaut nach DIN 5008. Mehr: https://bewerbungstoolbox.de/ratgeber/anschreiben-aufbau/

## Antichronologisch

Reihenfolge im Lebenslauf, bei der die neueste Station oben steht und ältere darunter folgen. In Deutschland Standard. Mehr: https://bewerbungstoolbox.de/ratgeber/lebenslauf-aufbau/

## Arbeitszeugnis

Beurteilung des Arbeitgebers zum Ende eines Arbeitsverhältnisses. Ein einfaches Zeugnis nennt Art und Dauer der Tätigkeit, ein qualifiziertes beurteilt zusätzlich Leistung und Verhalten. Mehr: https://bewerbungstoolbox.de/ratgeber/was-gehoert-in-eine-bewerbung/

## Assessment-Center

Auswahlverfahren mit mehreren Übungen wie Gruppendiskussion, Präsentation oder Rollenspiel, meist über einen halben oder ganzen Tag. Mehr: https://bewerbungstoolbox.de/ratgeber/vorstellungsgespraech-fragen/

## ATS (Applicant Tracking System)

Bewerbermanagement-System, das Bewerbungen einliest, den Text aus den Dateien zieht und durchsuchbar macht. Ein ATS-konformer Lebenslauf ist ein PDF mit echtem Text, klarer Gliederung und Standard-Überschriften. Mehr: https://bewerbungstoolbox.de/ratgeber/lebenslauf-ats-konform/

## Bewerbermanagement-System

Deutscher Begriff für ATS. Mehr: https://bewerbungstoolbox.de/ratgeber/lebenslauf-ats-konform/

## CV (Curriculum Vitae)

Lateinisch für „Lebenslauf“. Im Englischen der übliche Begriff für einen Lebenslauf; in den USA heißt die kurze Fassung „Résumé“. Mehr: https://bewerbungstoolbox.de/ratgeber/lebenslauf-englisch/

## DIN 5008

Deutsche Norm für die Gestaltung von Geschäftsbriefen. Sie dient als Orientierung für Anschreiben: Briefkopf, Anschrift, Datum, Betreff, Anrede, Grußformel, Anlagen. Mehr: https://bewerbungstoolbox.de/ratgeber/anschreiben-aufbau/

## Eingangsbestätigung

Kurze Nachricht des Unternehmens, dass die Bewerbung angekommen ist. Fehlt sie nach zwei bis drei Wochen, darfst du nachfragen. Mehr: https://bewerbungstoolbox.de/ratgeber/bewerbung-nachfragen/

## Europass

Von der EU angebotenes Lebenslauf-Format und Portal. In Deutschland eher bei internationalen Bewerbungen oder auf Wunsch üblich. Mehr: https://bewerbungstoolbox.de/ratgeber/lebenslauf-englisch/

## GER (Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen)

Skala für Sprachkenntnisse von A1 (Anfänger) bis C2 (nahezu muttersprachlich). Im Lebenslauf die klarste Art, Sprachniveaus anzugeben. Mehr: https://bewerbungstoolbox.de/ratgeber/sprachkenntnisse-lebenslauf/

## Gehaltsvorstellung

Das Gehalt, das du dir für die Stelle wünschst, angegeben als Bruttojahresgehalt. Nur nennen, wenn die Anzeige danach fragt oder im Gespräch. Mehr: https://bewerbungstoolbox.de/ratgeber/gehalt-verhandeln/

## Initiativbewerbung

Bewerbung ohne ausgeschriebene Stelle, aus eigener Initiative, mit einem konkreten Vorschlag, welche Aufgabe du übernehmen könntest. Mehr: https://bewerbungstoolbox.de/ratgeber/initiativbewerbung/

## Kündigungsfrist

Zeit zwischen Kündigung und Ende des Arbeitsverhältnisses. Gesetzlich gilt für Arbeitnehmer eine Grundfrist von vier Wochen zum 15. oder zum Monatsende, in der Probezeit zwei Wochen (§ 622 BGB); Verträge und Tarifverträge regeln oft längere Fristen. Mehr: https://bewerbungstoolbox.de/ratgeber/gehaltsvorstellung-eintrittstermin/

## Kurzprofil

Zwei bis vier Sätze oben im Lebenslauf, die zusammenfassen, wer du beruflich bist und was du suchst. Mehr: https://bewerbungstoolbox.de/ratgeber/kurzprofil-lebenslauf/

## Lücke im Lebenslauf

Zeitraum von mehr als etwa drei Monaten ohne Station. Er sollte mit einer kurzen, neutralen Angabe erklärt werden. Mehr: https://bewerbungstoolbox.de/ratgeber/luecken-im-lebenslauf/

## Motivationsschreiben

Schreiben, das ausführlicher als ein Anschreiben deine Beweggründe und Ziele erklärt, vor allem für Studium, Stipendium oder Ausbildung. Mehr: https://bewerbungstoolbox.de/ratgeber/motivationsschreiben/

## Probezeit

Die ersten Monate eines Arbeitsverhältnisses, höchstens sechs, mit verkürzter Kündigungsfrist von zwei Wochen. Mehr: https://bewerbungstoolbox.de/ratgeber/gehalt-verhandeln/

## Quereinsteiger

Person, die in einen Beruf wechselt, für den sie keine klassische Ausbildung hat, und übertragbare Erfahrung mitbringt. Mehr: https://bewerbungstoolbox.de/ratgeber/bewerbung-quereinsteiger/

## STAR-Methode

Antwortschema für Vorstellungsgespräche: Situation, Aufgabe (Task), Handlung (Action), Ergebnis (Result). Hilft, Erfahrungen kurz und konkret zu erzählen. Mehr: https://bewerbungstoolbox.de/ratgeber/vorstellungsgespraech-fragen/

## Tabellarischer Lebenslauf

In Deutschland übliche Form des Lebenslaufs: Stationen in Zeilen mit Zeitraum links und Angaben rechts, gegliedert in Abschnitte. Mehr: https://bewerbungstoolbox.de/ratgeber/lebenslauf-aufbau/
