Gehaltsvorstellung und Eintrittstermin im Anschreiben formulieren
Viele Stellenanzeigen bitten um Gehaltsvorstellung und frühesten Eintrittstermin. Wer danach gefragt wird, sollte beides nennen, knapp und am Ende des Anschreibens.
Kurz beantwortet
- Gehaltsvorstellung: wie angeben?
- Als Bruttojahresgehalt, zum Beispiel „Meine Gehaltsvorstellung liegt bei 62.000 € brutto im Jahr.“ Eine enge Spanne ist möglich, die untere Grenze wird dann aber oft als Angebot genommen.
- Eintrittstermin
- Nenne ein Datum oder die Kündigungsfrist: „Ich stehe Ihnen ab dem 1. März 2027 zur Verfügung.“ oder „… unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Quartalsende.“
Gehaltsvorstellung: wie angeben?
Kurz gesagt: Als Bruttojahresgehalt, zum Beispiel „Meine Gehaltsvorstellung liegt bei 62.000 € brutto im Jahr.“ Eine enge Spanne ist möglich, die untere Grenze wird dann aber oft als Angebot genommen.
- Recherchiere vorher übliche Gehälter für Beruf, Region und Erfahrung, etwa über Tarifverträge, Gehaltsvergleiche oder den Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit.
- Nenne einen realistischen Betrag mit etwas Verhandlungsspielraum.
- Ohne Frage in der Anzeige nennst du kein Gehalt.
Eintrittstermin
Kurz gesagt: Nenne ein Datum oder die Kündigungsfrist: „Ich stehe Ihnen ab dem 1. März 2027 zur Verfügung.“ oder „… unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Quartalsende.“
Im Anschreiben-Editor trägst du beides in eigene Felder ein. Daraus entsteht ein Satz am Ende des Textes, zum Beispiel: „Ich stehe Ihnen ab dem 1. Februar 2027 zur Verfügung; meine Gehaltsvorstellung liegt bei 78.000 € brutto im Jahr.“
Häufige Fragen
Brutto oder netto?
Immer brutto. Netto hängt von Steuerklasse und Abzügen ab und ist für den Arbeitgeber nicht vergleichbar.
Monats- oder Jahresgehalt?
Üblich ist das Jahresgehalt, weil Sonderzahlungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld darin enthalten sind. Im Tarifbereich oder bei Ausbildungen ist das Monatsgehalt gängig.