Anschreiben richtig aufbauen
Das Anschreiben beantwortet eine Frage: Warum passt du zu dieser Stelle und dieses Unternehmen zu dir? Auf eine Seite gebracht, mit einem klaren Aufbau und ohne Floskeln.
Kurz beantwortet
- Form: Briefkopf, Empfänger, Datum, Betreff
- Oben stehen deine Kontaktdaten, darunter die Anschrift des Unternehmens mit Ansprechperson, rechts Ort und Datum, dann der fett gesetzte Betreff ohne das Wort „Betreff“, darunter die Anrede.
- Einleitung: der erste Satz
- Steige mit einem konkreten Bezug zum Unternehmen oder zur Stelle ein, zum Beispiel einem Produkt, einem Projekt oder einem Gespräch. „Hiermit bewerbe ich mich“ gilt als Floskel.
- Hauptteil: Belege statt Behauptungen
- Nimm zwei bis drei Anforderungen aus der Stellenanzeige und belege jede mit einer Erfahrung, am besten mit einem Ergebnis in Zahlen.
- Schluss: Gesprächswunsch, Eintritt, Gehalt
- Ende mit einem selbstbewussten Satz zum Gespräch („Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen.“). Eintrittstermin und Gehaltsvorstellung nennst du, wenn die Anzeige danach fragt.
Form: Briefkopf, Empfänger, Datum, Betreff
Kurz gesagt: Oben stehen deine Kontaktdaten, darunter die Anschrift des Unternehmens mit Ansprechperson, rechts Ort und Datum, dann der fett gesetzte Betreff ohne das Wort „Betreff“, darunter die Anrede.
Die Norm DIN 5008 regelt Geschäftsbriefe, für Bewerbungen ist sie eine Orientierung. Gängig sind:
- Betreff: „Bewerbung als Teamleiterin Einkauf (m/w/d)“, darunter optional die Kennziffer oder der Fundort der Anzeige
- Anrede mit Namen: „Sehr geehrte Frau Petersen,“ – nach dem Komma geht es klein weiter
- Grußformel „Mit freundlichen Grüßen“ ohne Komma, darunter Unterschrift und Name
- „Anlagen“ mit den beigefügten Unterlagen
Im Anschreiben-Editor übernimmst du Kopf und Gestaltung automatisch aus deinem Lebenslauf; die Anrede ergibt sich aus der Ansprechperson.
Einleitung: der erste Satz
Kurz gesagt: Steige mit einem konkreten Bezug zum Unternehmen oder zur Stelle ein, zum Beispiel einem Produkt, einem Projekt oder einem Gespräch. „Hiermit bewerbe ich mich“ gilt als Floskel.
Beispiel: „Ihr Vortrag zum Thema ‚Checkout ohne Hürden‘ auf der K5-Konferenz hat mir gezeigt, wie konsequent Sie Entscheidungen an Daten ausrichten. Genau so arbeite ich auch.“
Hauptteil: Belege statt Behauptungen
Kurz gesagt: Nimm zwei bis drei Anforderungen aus der Stellenanzeige und belege jede mit einer Erfahrung, am besten mit einem Ergebnis in Zahlen.
Eine kurze Liste mit Anforderung → Nachweis ist erlaubt und gut lesbar. Wiederhole nicht den Lebenslauf, sondern wähle aus und erkläre, was du konkret erreicht hast.
Schluss: Gesprächswunsch, Eintritt, Gehalt
Kurz gesagt: Ende mit einem selbstbewussten Satz zum Gespräch („Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen.“). Eintrittstermin und Gehaltsvorstellung nennst du, wenn die Anzeige danach fragt.
Formulierungen findest du in Gehaltsvorstellung und Eintrittstermin im Anschreiben. Statt „Ich würde mich freuen“ wirkt „Ich freue mich“ entschlossener.
Länge
Eine Seite, etwa 200 bis 400 Wörter. Der Anschreiben-Check zählt die Wörter, meldet Platzhalter, eine fehlende Ansprechperson, Floskeln und eine zweite Seite.
Häufige Fragen
Brauche ich überhaupt noch ein Anschreiben?
Immer mehr Unternehmen verzichten darauf und fragen stattdessen einige Punkte im Online-Formular ab. Wenn eine Anzeige ein Anschreiben verlangt oder freistellt, lohnt es sich, gerade bei einem Quereinstieg.
Was tun ohne Ansprechperson?
Erst suchen: Stellenanzeige, Karriereseite, Unternehmensprofil, ein kurzer Anruf. Findest du niemanden, ist „Sehr geehrte Damen und Herren,“ korrekt.
Darf das Anschreiben im gleichen Design wie der Lebenslauf sein?
Ja, das wirkt einheitlich und professionell. Der Anschreiben-Editor übernimmt Vorlage, Farbe und Schrift aus dem Lebenslauf.