Initiativbewerbung: sich ohne Stellenanzeige bewerben
Eine Initiativbewerbung schickst du an ein Unternehmen, das gerade keine passende Stelle ausgeschrieben hat. Sie lohnt sich besonders bei kleineren Firmen und in Branchen mit Fachkräftemangel.
Kurz beantwortet
- Was ist eine Initiativbewerbung?
- Eine Bewerbung ohne konkrete Stellenanzeige, aus eigener Initiative. Du zeigst, welche Aufgabe du übernehmen könntest und warum gerade dieses Unternehmen.
- Aufbau des Anschreibens
- Betreff „Initiativbewerbung als …“, Einstieg mit dem Grund für genau dieses Unternehmen, dann die konkrete Rolle und dein Nutzen, zum Schluss Verfügbarkeit und Gesprächswunsch.
Was ist eine Initiativbewerbung?
Kurz gesagt: Eine Bewerbung ohne konkrete Stellenanzeige, aus eigener Initiative. Du zeigst, welche Aufgabe du übernehmen könntest und warum gerade dieses Unternehmen.
Viele Stellen werden besetzt, bevor sie ausgeschrieben sind. Mit einer Initiativbewerbung bist du im Gespräch, wenn Bedarf entsteht. Manche Unternehmen haben dafür ein eigenes Formular auf der Karriereseite.
Aufbau des Anschreibens
Kurz gesagt: Betreff „Initiativbewerbung als …“, Einstieg mit dem Grund für genau dieses Unternehmen, dann die konkrete Rolle und dein Nutzen, zum Schluss Verfügbarkeit und Gesprächswunsch.
Beispiel-Einstieg: „Ihr Werk in Köln hat im Sommer eine zweite Fertigungslinie eröffnet. Für deren Qualitätssicherung bringe ich fünf Jahre Erfahrung aus der Automobilzulieferung mit – deshalb bewerbe ich mich initiativ als Qualitätsingenieur.“
Nenne eine konkrete Rolle statt „irgendeine Stelle“. Der Anschreiben-Editor hilft beim Aufbau; als Betreff trägst du „Initiativbewerbung als …“ ein.
An wen schicke ich sie?
Möglichst an eine Person: Fachbereichsleitung oder Personalabteilung, deren Namen du über Karriereseite, LinkedIn/XING oder einen kurzen Anruf findest. Ein vorheriger Anruf („Wem darf ich eine Initiativbewerbung schicken?“) erhöht die Chance, dass sie gelesen wird.
Häufige Fragen
Lohnt sich eine Initiativbewerbung bei großen Konzernen?
Eher über deren Talentpool oder Initiativ-Formular. Bei kleinen und mittleren Unternehmen ist der direkte Weg meist erfolgreicher.
Muss ich nachfassen?
Nach zwei bis drei Wochen ohne Antwort ist eine freundliche Nachfrage sinnvoll, siehe Seite zum Nachfragen.